Klavierabend
Die französische Pianistin und Komponistin Sarah Coponat gehört zu einer neuen Generation von Künstlerpersönlichkeiten, die sich mühelos zwischen Klassik, Improvisation und zeitgenössischer Klaviermusik bewegen. Ausgebildet am Conservatoire National, entwickelte sie früh eine unverwechselbare musikalische Sprache, in der romantische Klangwelten, eindrucksvolle filmische Klangbilder und virtuose Spielfreude zu einem eigenen Stil verschmelzen.
Nach ihrem ausverkauften Klavierabend in der Pariser Salle Cortot präsentiert Sarah Coponat erstmals in Basel Werke aus ihrem neuen Album «Lost Rhapsodies». Die bislang unveröffentlichten Kompositionen erzählen von Erinnerung, Sehnsucht und Aufbruch – poetische Klanglandschaften voller Intensität und Farbenreichtum. Im zweiten Teil des Abends greift Coponat Themen und Motive aus ihren bisherigen Alben «Paris», «Atlas» und «Demons» auf und entwickelt sie in freier Improvisation weiter. Dabei wird jedes Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis: Bekannte musikalische Gedanken entstehen im Augenblick neu, verändern ihre Gestalt und entfalten sich in immer neuen Facetten.
Sarah Coponats Spiel lebt von aussergewöhnlicher Virtuosität und grosser emotionaler Unmittelbarkeit. Kraftvolle Ausbrüche stehen neben zarten, fast schwebenden Momenten, klare Melodien neben spontaner klanglicher Freiheit. So entsteht ein Konzert, das klassische Konzerttradition und kreative Improvisation auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet – persönlich, intensiv und voller Überraschungen.
Über Sarah Coponat sagt der französische Pianist Marc Laforêt, Rubinstein-Schüler und Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbs:
«Sarah Coponat ist eine aussergewöhnliche Künstlerin von leuchtender Ausstrahlung. Ihr musikalisches Universum überschreitet mühelos die Grenzen der Genres und vereint scheinbare Gegensätze auf faszinierende Weise: Kraft und Zartheit, Freude und Melancholie. Sie entführt ihr Publikum in eine idealisierte Traumwelt, in der die Musik stets über die Herausforderungen und Unvollkommenheiten des menschlichen Daseins triumphiert. Zwischen Sarah Coponat und ihrem Publikum entsteht eine kaum in Worte zu fassende Alchemie. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise der Sinne und der Seele – eine Reise, von der man sich wünscht, sie möge niemals enden.»